Fragen und Antworten mit der Vertreterin von Vermont, Kesha Ram

Letztes Jahr war Kesha Ram Präsidentin der Student Government Association der University of Vermont. In diesem Jahr wurde sie in das Repräsentantenhaus von Vermont gewählt. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sie erst 22 Jahre alt ist. MarkGarber kürzlich... Letztes Jahr war Kesha Ram Präsidentin der Student Government Association der University of Vermont. In diesem Jahr wurde sie in das Repräsentantenhaus von Vermont gewählt. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sie erst 22 Jahre alt ist. Markus Garber Ich habe mich kürzlich mit der jungen Demokratin getroffen, um zu erfahren, wie sie sich engagiert hat, was ihr neuer Job bringen wird und welche Themen sie im Amt priorisieren wird.

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Was hat Ihr Interesse an Politik geweckt?**

Meine Eltern haben mir schon in jungen Jahren beigebracht, wie wichtig es ist, mich am politischen Prozess zu beteiligen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mein erstes politisches Amt bekleidete ich als Schülerratsvorsitzender meiner Grundschule! Als ich älter wurde, entdeckte ich, dass es meine Berufung war, eine Stimme für die Stimmlosen in unserer Gesellschaft zu sein. Als Student an der University of Vermont (UVM) reiste ich durch den ganzen Bundesstaat, um umweltbedingte Gesundheitsprobleme zu dokumentieren, die die Gemeinden betrafen – Bleivergiftung und die Flüchtlingsbevölkerung, ein Mangel an sauberem Trinkwasser in Wohnmobilen, eine verschlechterte Lebensqualität in der Umgebung alte Abbaustätten. Dies veranlasste mich, Gesetze einzuführen, die den umweltbezogenen Gesundheitsschutz im Staat ausweiten würden.



Wie genau bist du dahin gekommen, wo du heute bist?

Ich war in vielen Führungs- und Dienstrollen tätig: Ich war Aktivist, Campus- und Community-Organisator, politischer Fürsprecher und Kolumnist. Als Senior am College war ich Präsident der Student Government Association (SGA) bei UVM. Neben der Vertretung und Unterstützung von fast 10.000 Menschen beaufsichtigte ich ein Budget von 1,4 Millionen US-Dollar und 150 Studentenorganisationen. Der Bezirk, den ich jetzt vertrete, umfasst viele der gleichen jungen Leute, da 60 Prozent meiner Wähler zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. Das Engagement der Jugend wurde durch Barack Obamas Anwesenheit bei den Präsidentschaftswahlen katalysiert, und ich denke, dass es einen Gleichaltrigen gibt, der kandidiert Das örtliche Büro und die Auseinandersetzung mit den Anliegen unserer Generation gaben meinen Unterstützern das Gefühl, Teil des Wandels zu sein.

Was wird Ihre neue Aufgabe beinhalten?

Ich werde als einer von 150 Vertretern in der Legislative von Vermont dienen. Vermont hat eine Bürgergesetzgebung (im Gegensatz zu einer professionellen ganzjährigen Gesetzgebung), daher beträgt unsere Amtszeit zwei Jahre und wir tagen für jedes dieser zwei Jahre die Hälfte des Jahres. Während der Legislaturperiode besteht meine Aufgabe darin, meine eigenen Gesetzentwürfe zu erstellen oder meine Stimme für Gesetze abzugeben, die den gesamten Staat betreffen. Innerhalb und außerhalb der Sitzungen gehört es zu meiner Aufgabe, auf die individuellen Bedürfnisse meiner Wähler einzugehen, indem ich sie mit staatlichen Ressourcen verbinde und ihnen helfe, ihre Stimmen effektiv zu kanalisieren.

Welche Themen sind Ihnen am wichtigsten? Was planen Sie während Ihrer Amtszeit zu erledigen?

Unsere Generation braucht starke Stimmen in der Regierung, um sicherzustellen, dass unsere Zukunft gerecht, nachhaltig und strahlend ist. Ich plane, die Themen voranzutreiben, die ein Engagement für und eine Investition in unsere Zukunft zeigen. Die Verknüpfung von Klimawandel und Wirtschaftswachstum durch die Schaffung grüner Arbeitsplätze und den Ausbau alternativer Energieerzeugung ist für mich eine Priorität. Ich werde auch hart daran arbeiten, die steigenden Bildungskosten anzugehen, da vielen Studenten die Möglichkeit, einen College-Abschluss zu erwerben, vorenthalten wird.

Wie können sich andere junge Amerikaner politisch engagieren?

An alle jungen Amerikaner: Sprechen Sie! Sie haben das Privileg, in einer Nation zu leben, in der Ihre Stimme und Ihre Stimme zählen, also nutzen Sie sie und setzen Sie sie mit Bedacht ein. Verbinden Sie sich auch und bauen Sie Ihre sozialen Netzwerke auf, um die Themen voranzutreiben, die Ihnen wichtig sind. Denken Sie daran, dass soziale Online-Netzwerke in Form von Facebook, MySpace und Bloggen eine Möglichkeit sind, sich zu engagieren, aber sie können die Verbindung nicht ersetzen, die hergestellt wird, wenn Sie jemandem in die Augen schauen und ihm sagen, was Sie in dieser Welt verbessern möchten. Schließlich kandidieren Sie für ein Amt an Ihrer Schule oder in Ihrer Gemeinde. Ernsthaft! Egal was passiert, Sie haben sich den Respekt Ihrer Kollegen und Nachbarn verdient und werden unserer Generation helfen, ihre Stimme in unserer Demokratie wiederzuerlangen.